Die Hauptfehler, die einen Ausbau und eine Demontage der Kupplung erfordern, sind folgende:
- - Verstärkte Geräuschentwicklung (im Vergleich zum Normalzustand) beim Ein- und Auskuppeln;
- - Ruckeln beim Betätigen der Kupplung;
- - Unvollständiger Kupplungseingriff (Kupplung rutscht);
- - Unvollständiger Kupplungsausgriff (Kupplung schleift).
Bei einem Kupplungsdefekt empfehlen wir, alle Komponenten (Antriebs- und Mitnehmerscheibe, Ausrücklager) gleichzeitig zu ersetzen. Der Austausch der Kupplung ist arbeitsintensiv, die Lebensdauer unbeschädigter Kupplungskomponenten ist bereits reduziert, und bei deren Wiedereinbau muss die Kupplung möglicherweise nach relativ kurzer Laufleistung erneut ausgetauscht werden.
Sie benötigen: einen 11-mm-Schlüssel (ein Steckschlüssel ist praktischer), einen Schraubendreher.

- Ein Zentrierdorn zum Zentrieren der Abtriebsscheibe (kann aus der Getriebeeingangswelle durch Ausbau der Zahnräder hergestellt werden).
Ein handelsüblicher Zentrierdorn für VAZ-Fahrzeuge mit Vorderradantrieb ist ebenfalls geeignet.

Das Getriebe muss ausgebaut werden (siehe „Austausch des Renault Logan-Getriebes“).
Wenn die originale Druckplatte wieder eingebaut wird, markieren Sie die relative Position von Druckplattengehäuse und Schwungrad (z. B. mit Farbe), damit die Druckplatte später wieder in ihrer ursprünglichen Position montiert werden kann (um die Balance zu erhalten).

Halten Sie das Schwungrad mit einem Schraubendreher (oder Radmutternschlüssel) fest, um ein Verdrehen zu verhindern, und entfernen Sie die sechs Schrauben, mit denen das Kupplungsdruckplattengehäuse am Schwungrad befestigt ist.
Lösen Sie die Schrauben gleichmäßig: eine Umdrehung des Schraubenschlüssels pro Schraube, wobei Sie von Schraube zu Schraube mit dem entsprechenden Durchmesser vorgehen.

Druck- und Mitnehmerscheiben vom Schwungrad abnehmen, dabei die Mitnehmerscheibe festhalten.

Prüfen Sie die Abtriebsscheibe.
Risse an den Komponenten der Abtriebsscheibe sind nicht zulässig.
Prüfen Sie die Reibbeläge auf Verschleiß.
Wenn die Nietköpfe weniger als 0,2 mm zurückgesetzt sind, die Reibbelagoberfläche ölig ist oder die Nietverbindungen locker sind, muss die Abtriebsscheibe ausgetauscht werden.
Wenn die Reibbeläge der Abtriebsscheibe ölig sind, prüfen Sie den Zustand des Getriebeeingangswellendichtrings. Dieser muss gegebenenfalls ausgetauscht werden.
Prüfen Sie den festen Sitz der Dämpferfedern in den Aufnahmen der Abtriebsscheibennabe, indem Sie versuchen, diese von Hand zu bewegen.
Wenn sich die Federn leicht in ihren Aufnahmen bewegen lassen oder gebrochen sind, muss die Scheibe ausgetauscht werden.
Prüfen Sie den Rundlauf der Abtriebsscheibe. Wenn bei der Sichtprüfung ein Verzug festgestellt wird, muss die Scheibe ausgetauscht werden. Wenn der Rundlauf 0,5 mm überschreitet, muss die Scheibe ausgetauscht werden.

Prüfen Sie die Reibflächen von Schwungrad und Druckplatte auf tiefe Kratzer, Kerben, deutliche Verschleißspuren und Anzeichen von Überhitzung.
Defekte Bauteile austauschen.
Sind die vernieteten Verbindungen „A“ der Gehäuse- und Druckplattenbauteile locker, die Druckplattenbaugruppe austauschen.
Den Zustand der Membranfeder „B“ der Druckplatte einer Sichtprüfung unterziehen.
Risse in der Membranfeder sind nicht zulässig.
Die Kontaktpunkte zwischen den Federblättern und dem Ausrücklager müssen in derselben Ebene liegen und dürfen keine sichtbaren Verschleißspuren aufweisen (der Verschleiß darf 0,8 mm nicht überschreiten). Andernfalls muss die Druckplattenbaugruppe ausgetauscht werden.

Prüfen Sie die Verbindungsglieder „A“ zwischen Gehäuse und Kupplungsscheibe.
Sind die Verbindungsglieder verformt oder gebrochen, muss die Druckplattenbaugruppe ausgetauscht werden.
Prüfen Sie den Zustand der Stützringe „B“ der Druckfeder durch Sichtprüfung. Die Ringe dürfen keine Risse oder Verschleißspuren aufweisen.
Andernfalls muss die Druckplattenbaugruppe ausgetauscht werden.

Prüfen Sie vor dem Einbau der Kupplung, ob sich die Mitnehmerscheibe leicht auf der Verzahnung der Getriebeeingangswelle bewegt.
Beseitigen Sie gegebenenfalls die Ursachen für ein Festfressen oder tauschen Sie defekte Bauteile aus.
Tragen Sie hochschmelzendes Fett auf die Verzahnung der Mitnehmerscheibennabe auf.

Beim Einbau der Kupplung wird zuerst die Mitnehmerscheibe mithilfe eines Dorns montiert.
Die Mitnehmerscheibe wird so montiert, dass der hervorstehende Teil der Nabe (siehe Pfeil) zur Membranfeder des Kupplungsgehäuses zeigt.

Anschließend wird das Druckplattengehäuse auf die drei Zentrierstifte gesetzt und mit den Schrauben am Schwungrad befestigt.
Die Schrauben gleichmäßig und nacheinander anziehen. Den Schraubenschlüssel jeweils umdrehen und dabei Schraube für Schraube entsprechend dem Durchmesser vorgehen. Das Anzugsmoment der Schrauben beträgt 12 Nm (1,2 kgf·m).
Entfernen Sie den Dorn und bauen Sie das Getriebe ein.
Montieren Sie das untere Ende des Kupplungsausrückseils am Getriebe und stellen Sie die Länge des Gewindeendes des Seils ein.