Sauerstoffsensorheizung
Die Sauerstoffsensorheizung wird vom Steuergerät aktiviert, wenn folgende Bedingungen erfüllt sind:
- – Der Ansaugdruck liegt unter einem bestimmten, drehzahlabhängigen Schwellenwert;
- – Die Geschwindigkeit liegt unter 135 km/h;
- – Der Motor hat eine bestimmte Laufzeit erreicht, die vom oberen Totpunkt der Zylinder (OT) abhängt (sofern sich das Gaspedal nicht in Leerlaufstellung befindet) und von der Kühlmitteltemperatur.
Die Sauerstoffsensorheizung wird deaktiviert, wenn folgende Bedingungen erfüllt sind:
- – Die Fahrzeuggeschwindigkeit liegt über 140 km/h (Referenzwert);
- – Die Motorlast ist hoch.
Anpassung der Arbeitsmediumzusammensetzung
Der Wert des Parameters PR 138 "AIR" Der auf dem Diagnosegerät angezeigte Wert „Kraftstoffgemisch-Korrekturwert“ ist ein vom Steuergerät (ECU) anhand der vom vor dem Katalysator installierten Sauerstoffsensor übermittelten Informationen zum Kraftstoff-Luft-Gemisch ermittelter Wert (der Sauerstoffsensor analysiert den Sauerstoffgehalt im Abgas).
Korrekturwert für den Mittelwert von 50 % und für die Extremwerte von 0 % und 100 %:
- – Ein Wert unter 50 % erfordert ein magereres Gemisch;
- – Ein Wert über 50 % erfordert ein fetteres Gemisch.
Beginn der Kraftstoff-Luft-Gemischregelung
1. Regelkreisphase.
Die Kraftstoffgemischregelung beginnt einige Zeit nach dem Motorstart, wenn die Kühlmitteltemperatur über 10 °C (Fahrzeuge mit Schaltgetriebe) bzw. 25 °C (Fahrzeuge mit Automatikgetriebe) liegt.
2. Regelungsphase im offenen Regelkreis.
Bei der Regelung des Kraftstoffgemisches berücksichtigt das Steuergerät die Sensorsignalspannung in folgenden Fällen nicht:
- – wenn das Gaspedal vollständig durchgetreten ist;
- – unter hoher Last und bei hoher Kurbelwellendrehzahl;
- – beim Verzögern, wenn die Information vorliegt, dass das Gaspedal losgelassen wurde;
- – wenn der Sauerstoffsensor ausfällt.