Die Motoren, die an Renault Megans 2-Fahrzeugen montiert werden, sind mit einer elektronischen Motorsteuerung mit verteilter Kraftstoffeinspritzung ausgestattet
Dieses System erfüllt die aktuellen Emissions- und Dämpfe-Toxizitätsnormen, unter Beibehaltung der hohen Fahreigenschaften und des geringen Kraftstoffverbrauchs.
Das Steuergerät im System ist das elektronische Steuergerät (Steuergerät).
Das Steuergerät berechnet anhand der von den Sensoren erhaltenen Informationen die Parameter für die Kraftstoffeinspritzungsregelung und die Steuerung des Zündvorlaufwinkels.
Darüber hinaus steuert das Steuergerät gemäß dem eingebetteten Algorithmus den Betrieb des Motorlüftermotors und die elektromagnetische Einschaltkupplung des Klimakompressors, führt die Funktion der Selbstdiagnose der Systemelemente aus und informiert den Fahrer über aufgetretene Störungen.
Wenn einzelne Sensoren und Aktoren ausfallen, schaltet das Steuergerät Alarmmodi ein, um die Funktionsfähigkeit des Motors zu gewährleisten.
Die von den Düsen zugeführte Kraftstoffmenge wird durch die Dauer des elektrischen Signals vom Steuergerät bestimmt.
Die elektronische Einheit überwacht die Motorzustandsdaten, berechnet den Kraftstoffbedarf und bestimmt die benötigte Kraftstoffzufuhrdauer durch die Einspritzdüsen (Signaldauer).
Um die Menge an Kraftstoff zu erhöhen, wird die Signaldauer erhöht und um die Kraftstoffzufuhr zu verringern, wird die Signaldauer verringert.
Die Motorsteuerung umfasst neben der elektronischen Steuereinheit Sensoren, Aktoren, Anschlüsse und Sicherungen.

Das elektronische Steuergerät (Steuergerät, Steuerung) ist über elektrische Leitungen mit allen Sensoren des Systems verbunden.
Wenn sie Informationen von ihnen erhalten, berechnet die Einheit die im Speicher des programmierbaren permanenten Speichergeräts (PTS) gespeicherten Parameter und den Steueralgorithmus und steuert die Aktoren des Systems.
Die Programmvariante, die im Speicher der ZENTRALE gespeichert ist, ist durch die Nummer gekennzeichnet, die dieser ECU-Änderung zugeordnet ist.
Das Steuergerät erkennt einen Fehler, identifiziert und speichert seinen Code, auch wenn der Fehler instabil ist und verschwindet (z. B. aufgrund eines schlechten Kontakts).
Der Fehlermelder für die Motorsteuerung im Kombiinstrument erlischt nach 10 Sekunden, nachdem die ausgefallene Baugruppe wieder funktionsfähig geworden ist.
Nach der Reparatur muss der im Speicher des Steuergeräts gespeicherte Fehlercode gelöscht werden.
Schalten Sie dazu die Stromversorgung für 10 Sekunden aus (ziehen Sie die Sicherung des Stromkreises des elektronischen Steuergeräts ab oder ziehen Sie das Kabel von der Klemme «abzüglich der Batterie" ab).
Die Einheit versorgt die verschiedenen Sensoren und Schalter des Steuersystems mit 5 und 12 V Gleichstrom.
Da der elektrische Widerstand der Versorgungskreise hoch ist, leuchtet die an die Anschlüsse des Systems angeschlossene Kontrollleuchte nicht auf.
Verwenden Sie ein Voltmeter, dessen Innenwiderstand mindestens 10 MΩ beträgt, um die Versorgungsspannung an den Anschlüssen des Steuergeräts zu bestimmen.
Das elektronische Steuergerät steuert das Wegfahrsperre-System.
Das Steuergerät ist nicht zur Reparatur geeignet, daher muss es im Falle eines Fehlers ausgetauscht werden.

Der Kurbelwellenpositionssensor dient zum Synchronisieren des Betriebs der elektronischen Motorsteuerung mit der Winkelposition der Kurbelwelle.
Die Wirkung des Sensors basiert auf dem Hall-Effekt.
Der Sensor ist an der Vorderseite des Kupplungsgehäuses über dem Einstellkranz am Schwungrad montiert.
Der Antriebskranz ist ein Zahnrad.

Beim Drehen der Kurbelwelle verändern die Zähne des Schwungrades das Magnetfeld des Sensors, indem sie Wechselspannungsimpulse auslösen.
Das Steuergerät ermittelt anhand der Sensorsignale die Drehzahl der Kurbelwelle und gibt Impulse an die Düsen aus.
Wenn der Sensor ausfällt, kann der Motor nicht gestartet werden.

Der induktive Nockenwellen-Positionssensor (Phase) ist an der Rückseite des Zylinderkopfes montiert.
Wenn sich die Einlassnockenwelle dreht, verändern die Vorsprünge am vorderen Hals das Magnetfeld des Sensors und verursachen Wechselspannungsimpulse.
Die Sensorsignale werden vom Steuergerät verwendet, um die Phaseneinspritzung entsprechend der Funktionsreihenfolge der Zylinder zu organisieren und die Änderung der Ventilsteuerung je nach Betriebsart des Motors zu steuern.
Wenn eine Störung im Schaltkreis des Nockenwellenpositionssensors auftritt, speichert die Elektronik ihren Code und schaltet den Warnmelder ein.

Der Kühlmitteltemperaturfühler ist im Wasserverteilergehäuse des Motorkühlsystems installiert.
Das Sensorelement des Sensors ist ein Thermistor, dessen elektrischer Widerstand umgekehrt proportional zur Temperatur variiert.
Bei einer niedrigen Kühlmitteltemperatur (-20 °C) beträgt der Widerstand des Thermistors etwa 15 kΩ, bei einer Temperaturerhöhung auf +80 °C sinkt der Widerstand auf 320 Ω.
Das Elektronikmodul versorgt den Temperatursensorkreis mit einer konstanten «Referenzspannung".
Die Sensorsignalspannung erreicht bei kaltem Motor den maximalen Wert und sinkt, wenn sie sich erwärmt.
Der Spannungswert bestimmt die Motortemperatur und berücksichtigt diese bei der Berechnung der Einstellparameter für Einspritzung und Zündung.
Wenn der Sensor ausfällt oder die Verbindung des Sensors gestört ist, legt das Steuergerät den Fehlercode fest und speichert ihn.
Im Sensorgehäuse ist außerdem ein zusätzlicher Thermistor zur Steuerung des Kühlmitteltemperaturanzeigers im Kombiinstrument installiert.

Der Drosselklappenstellungssensor ist am Drosselklappengehäuse montiert und mit der Drosselklappenachse verbunden.
Der Sensor ist ein Potentiometer, an dessen einem Ende «plus Versorgungsspannung (5 V) zugeführt wird und das andere Ende mit der «Masse» verbunden ist.
Vom dritten Ausgang des Potentiometers (vom Schieberegler) geht das Ausgangssignal an das elektronische Steuergerät.
Wenn sich die Drosselklappe dreht (durch Einwirkung auf das Steuerpedal), ändert sich die Ausgangsspannung des Sensors.
Bei geschlossener Drosselklappe liegt sie unter 0,5 V.
Wenn die Klappe geöffnet wird, steigt die Spannung am Sensorausgang an, sollte die Klappe bei geöffneter Klappe größer als 4 V sein.
Durch die Verfolgung der Ausgangsspannung des Sensors passt das Steuergerät die Kraftstoffzufuhr an den Öffnungswinkel der Drosselklappe an (d. H. Auf Wunsch des Fahrers).
Der Drosselklappensensor muss nicht eingestellt werden, da das Steuergerät den Leerlauf (d. H. Das vollständige Schließen der Drosselklappe) als Nullpunkt wahrnimmt

Der Sauerstoffkonzentrationssteuersensor wird in einem Rückkopplungseinspritzsystem eingesetzt und am Abgaskrümmer montiert.
Zur Korrektur der Berechnungen für die Dauer der Injektionsimpulse werden Informationen über das Vorhandensein von Sauerstoff in den Abgasen verwendet.
Der in den Abgasen enthaltene Sauerstoff reagiert mit dem Sensor und erzeugt eine Potentialdifferenz am Sensorausgang.
Sie variiert von etwa 0,1 V (hoher Sauerstoffgehalt ist eine schlechte Mischung) bis 1 V (niedriger Sauerstoffgehalt ist eine reiche Mischung).
Durch die Überwachung der Ausgangsspannung des Sauerstoffkonzentrationssensors bestimmt der Controller, welcher Befehl zur Korrektur der Zusammensetzung des Arbeitsgemisches an die Düsen zugeführt werden soll.
Wenn die Mischung schlecht ist (niedrige Potentialdifferenz am Sensorausgang), gibt der Regler den Befehl zur Anreicherung der Mischung; Wenn die Mischung reich ist (hohe Potentialdifferenz), wird die Mischung verarmt.

Der diagnostische Sauerstoffkonzentrationssensor arbeitet nach dem gleichen Prinzip wie der Steuersensor.
Das vom Diagnoseauerstoffkonzentrationssensor erzeugte Signal zeigt an, dass Sauerstoff in den Abgasen nach dem Neutralisator vorhanden ist.
Wenn der Neutralisator normal funktioniert, unterscheiden sich die Messwerte des Diagnosesensors erheblich von denen des Steuersensors.

Der Klopfsensor ist im Bereich zwischen dem 2. und dem 3. Zylinder an der Seite des Zylinderblocks befestigt und erfasst abnormale Vibrationen (Klopfschläge) im Motor.
Das Sensorelement des Klopfsensors ist die piezokristalline Platte.
Beim Klopfen werden am Sensorausgang Spannungsimpulse erzeugt, die mit zunehmender Intensität der Klopfschläge ansteigen.
Die Elektronikeinheit passt den Zündvorlauf über das Sensorsignal an, um Detonationsblitze zu vermeiden.
Während des Betriebs verwendet das Steuergerät auch die vom Geschwindigkeitssensor empfangenen Fahrzeuggeschwindigkeitsdaten.

Der Absolutdrucksensor im Empfänger wandelt den Unterdruckgrad im Empfänger in eine Änderung der elektrischen Spannung um, an deren Wert das Steuergerät die Betriebsparameter des Motors festlegt. der Sensor ist am Receiver installiert.
Die Ausgangsspannung des Sensors ändert sich entsprechend dem Druck im Einlassrohr — von 4,0 V (bei Vollgas) bis 0,79 V (bei geschlossener Klappe).
Bei laufendem Motor ermittelt das Sensorspannungssteuergerät den atmosphärischen Druck und passt die Parameter der Einspritzregelung an die jeweilige Höhe über dem Meeresspiegel an.
Die gespeicherten atmosphärischen Druckwerte werden regelmäßig aktualisiert, wenn sich das Fahrzeug gleichmäßig bewegt und die Drosselklappe vollständig geöffnet ist.

Das Magnetventil für die Ventilsteuerung am Motor ist im Zylinderkopf des Motors installiert.
Das Ventil reguliert den Öldruck, der dem an der Nockenwelle der Einlassventile montierten Phasenwechsler zugeführt wird.
Das System passt die Ventilsteuerung optimal an, indem es sie über den gesamten Frequenz- und Lastbereich des Motors ändert, wodurch Leistung und Drehmoment bei jeder Geschwindigkeit erhöht werden.
Wenn der Motor gestoppt wird, bewirkt der Öldruck, dass sich der Steuerventilkolben in eine Position bewegt, die der spätesten Ventilsteuerphase entspricht.
Das Steuerventil wird über das Signal des Motorsteuergeräts ausgelöst und versorgt das Öl entweder mit der Verzögerungskammer oder mit der Vorlaufkammer, wenn sich die Ventilsteuerung kontinuierlich ändert, entweder in der Vorlauf- oder in der Rücklaufseite.

Der Diagnoseanschluss dient zum Auslesen von Fehlercodes, die während des Betriebs des Motormanagementsystems aus dem Speicher des Steuergeräts (ECU) erkannt wurden.
Er befindet sich im Fahrzeuginnenraum in einer Vertiefung der Mitteltunnelverkleidung und ist mit einer Abdeckung versehen.
Über diesen Anschluss werden folgende wichtige Motorbetriebsparameter ausgelesen:
- - Betriebsmodus des Kraftstoffkorrektursystems;
- - Geschätzte Motorlast;
- - Kühlmitteltemperatur;
- - Kraftstoffdruck im Kraftstoffsystem;
- - Ansaugdruck;
- - Motordrehzahl;
- - Fahrzeuggeschwindigkeit (während der Fahrt – mit angeschlossenem tragbaren Diagnosegerät);
- - Zündzeitpunkt;
- - Ansauglufttemperatur;
- - Luftdurchsatz;
- - Drosselklappenstellung;
- - Daten des Sauerstoffkonzentrationssensors.
Elektronisches Steuergerät
128-Kanal-Steuergerät der Marke SAGEM vom Typ „S3000“ mit Flash-EPROM zur Steuerung der Einspritz- und Zündsysteme.
Mehrpunkteinspritzung System.
Kommunikation mit anderen Steuergeräten:
- - Schutz- und Schalteinheit
- - UCH
- - Automatikgetriebe-Steuergerät
Wegfahrsperre
Die Wegfahrsperre wird vom UCH und dem Einspritzsteuergerät bereitgestellt.
Bevor der Besitzer eine Steuerungsaktion durchführt (Kartenbedienung + Tastendruck), tauschen das Einspritzsteuergerät und das UCH über das Multiplexnetzwerk Identifikationsrahmen aus und erteilen oder verweigern anhand der darin enthaltenen Informationen die Starterlaubnis.
Bei mehr als fünf erfolglosen Identifikationsversuchen in Folge schaltet das Einspritzsteuergerät in den Schutzmodus (Anti-Scan-Modus) und beendet die Identifizierungsversuche mit dem UCH.
Das Einspritzsteuergerät verlässt diesen Modus erst, nachdem die folgenden Schritte ausgeführt wurden. Ablauf:
- - Die Zündung bleibt mindestens 60 Sekunden lang eingeschaltet, dann
- - wird die Meldung gestoppt und, falls
- - die Dauer der Selbststartphase des Einspritzsteuergeräts erreicht ist (die Dauer der Selbststartphase ist von der Motortemperatur abhängig).
Danach wird nur noch ein Identifikationsversuch unternommen. Sollte der Vorgang erneut fehlschlagen, müssen Sie alle oben genannten Schritte von Anfang an wiederholen.
Aufprallerkennung
Wenn die Aufprallinformationen im Speicher des Steuergeräts der Kraftstoffeinspritzanlage gespeichert sind, bewegen Sie die Karte im Lesegerät für 10 Sekunden in die erste Rastposition und anschließend zurück in die zweite Rastposition, um den Motor zu starten.
Löschen Sie anschließend die Fehler aus dem Speicher.
Nockenwellenverstellung
Die Nockenwellenverstellung wird vom Steuergerät der Kraftstoffeinspritzanlage gesteuert. Der Typ der Nockenwellenverstellung hängt vom Motor ab:
K4J-Motor:
Kein Nockenwellenverstellung vorhanden.
F4R-Motor:
Die Einlassnockenwellenverstellung wird durch ein Zweiwege-Magnetventil gesteuert, das vom Steuergerät der Einspritzanlage angesteuert wird.
K4M Motor:
Stufenlos variable Einlassnockenwellenverstellung
Die Ventilsteuerzeiten von 0 bis 43° Kurbelwellendrehung werden durch ein Magnetventil gesteuert, das ein Steuersignal vom Steuergerät der Einspritzanlage erhält und sich gemäß dem zyklischen Öffnungsverhältnisgesetz (OCR) ändert.
Bei Schweißarbeiten am Fahrzeug die Kabelstecker vom Steuergerät der Einspritzanlage trennen.
Warnleuchten einschalten
Das Einspritzsystem S 3000 schaltet die drei Warnleuchten ein und gibt je nach Schweregrad der erkannten Störungen Warnmeldungen aus, die dem Besitzer entsprechende Informationen geben und eine korrekte Diagnose ermöglichen Das Einspritzsteuergerät steuert das Einschalten der Warnleuchten und das Anzeigen von Meldungen auf dem Armaturenbrett.
Diese Warnleuchten werden während der Startphase des Motors eingeschaltet und leuchten auch auf, wenn das Einspritzsystem defekt ist oder der Motor überhitzt ist.
Die Befehle zum Einschalten der Warnleuchten werden über ein Multiplexnetz an die Instrumententafel weitergeleitet.
Funktionsprinzip der Warnleuchten
Während der Startphase des Motors (Drücken der Starttaste des Motors) leuchtet die Warnleuchte "OBD" (Onboard Diagnostic System) für etwa 3 Sekunden auf und erlischt dann.
Bei einer Störung des Einspritzsystems (Schweregrad 1) wird die Meldung "injection a controler (Einspritzsystem prüfen)" angezeigt, gefolgt von dem Einschalten der Warnleuchte "service"
Dies deutet auf eine geringere Sicherheit und die Notwendigkeit hin, den Motor im "schonenden" Modus zu verwenden.
Der Eigentümer sollte den Fehler so schnell wie möglich beheben.
Die Störung muss überprüft und ggf. behoben werden:
- - Drosselklappe mit Stellmotor
- - Gaspedalstellungssensor
- - Absolutdrucksensor
- - Steuergerät
- - Aktuator-Stromversorgungskreise
- - Steuergerät-Stromversorgungskreise
Bei einem schwerwiegenden Fehler im Einspritzsystem (Stufe 2) leuchtet ein rotes Motorsymbol mit der Aufschrift „Stop“ auf (nur bei Matrixdisplay). Zusätzlich erscheint die Meldung „Motor überhitzt“ (Motor überhitzt), begleitet von der Warnleuchte „Stop“ und einem akustischen Signal.
In diesem Fall müssen Sie das Fahrzeug sofort anhalten.
Wird ein Fehler erkannt oder der Grenzwert für die Abgastoxizität überschritten, leuchtet die orangefarbene Bordcomputeranzeige auf. Diagnose-Warnleuchte mit Motorsymbol leuchtet auf:
- – Blinkende Leuchte bei einer Fehlfunktion, die zur Zerstörung des Katalysators führen kann (Zündaussetzer, die zu dessen Zerstörung führen). In diesem Fall sollten Sie die Fahrt sofort anhalten.
- – Dauerhafte Leuchte bei Nichteinhaltung der Abgasnormen (Zündaussetzer, die zu erhöhten Schadstoffemissionen führen, Fehlfunktion des Katalysators, Fehlfunktion der Lambdasonde, inkonsistente Lambdasondensignale und Fehlfunktion des Aktivkohlefilters).
Kilometerzähler mit Fehlfunktion
Mit diesem Parameter können Sie den Kilometerstand des Fahrzeugs erfassen, während eine der Warnleuchten für Fehlfunktionen des Einspritzsystems leuchtet: die Warnleuchte für die höchste Warnstufe (gelb), die Kühlmitteltemperatur-Warnleuchte oder die On-Board-Diagnose-Warnleuchte.
Diagnosesysteme.
Der Zähler kann mit einem Diagnosegerät zurückgesetzt werden.
Ausweichmodi
Motorisierte Drosselklappe
Im Ausweichmodus kann die motorisierte Drosselklappe 6 verschiedene Zustände annehmen.
Status 0:
- Der Öffnungsgrad der Drosselklappe ist kleiner als in der Stellung "Standby".
- Die Drosselklappensteuerung wird beendet und die Drosselklappe wird automatisch in die Position "Standby" gestellt.
- Die Funktion der Flugbahnstabilisierung, des Distanzreglers zum vorausfahrenden Fahrzeug, des Geschwindigkeitsbegrenzers und des Automatikgetriebes ist untersagt.
Status 1:
- Der Öffnungsgrad der Drosselklappe wird nicht mehr kontrolliert.
- Die Drehzahl der Kurbelwelle wird durch Absetzen der Einspritzung begrenzt.
Status 2:
Der Standby-Modus besteht darin, eine bestimmte Gaspedal-Position einzustellen (das Gaspedal bleibt entsprechend dem eingeschalteten Gang in einer bestimmten Position).
Status 3:
- Der Standby-Modus besteht darin, den Öffnungsgrad der Drosselklappe zu begrenzen.
- Der maximale Öffnungsgrad der Drosselklappe wird so beibehalten, dass die Geschwindigkeit nicht mehr als 90 km/h beträgt.
Status 4:
- Das Steuergerät verarbeitet keine Drehmomentänderungen mehr, die von der Werkzeugwegstabilisierung, dem Distanzregler zum vorausfahrenden Fahrzeug, dem Geschwindigkeitsbegrenzer und dem Automatikgetriebe eingehen.
- Dieser Standby-Modus wird aktiviert, wenn das Steuergerät nicht funktioniert oder der Absolutdrucksensor oder der Ladedrucksensor defekt ist.
- Die Funktion der Flugbahnstabilisierung, des Distanzreglers zum vorausfahrenden Fahrzeug und des Geschwindigkeitsbegrenzers ist untersagt.
- Das Automatikgetriebe arbeitet im "Standby-Modus".
Status 5:
Das Ladedruckbegrenzungsventil funktioniert nicht.
Nockenwellen-Phasenregler
Im Standby-Modus kann sich der Nockenwellen-Phasenregler in zwei Zuständen befinden:
Status 1:
- Dieser Standby-Modus wird bei allen Störungen verwendet, die sich auf die Messung der Position des Phasenreglers auswirken.
- Der Phasenregler wird in die unterste Position gebracht und die gemessene Position des Nockenwellenwinkels wird zwangsweise auf 0 eingestellt.
- Fehler im Signalkreis des Kurbelwellenpositionssensors.
- Diagnose der Übereinstimmung des Signals des Kurbelwellenpositionssensors / des Signals des Nockenwellenpositionssensors.
Status 2:
- Dieser Standby-Modus wird bei allen Störungen verwendet, die sich auf den Betrieb des Phasenreglers (Zahnriemenscheibe und Magnetventil) auswirken.
- Der Phasenregler wird in die unterste Position gebracht.
- Diagnose der elektrischen Schaltkreise des Magnetventils.
- Diagnose der Position des Phasenreglers.
Fehlercodes für Benzinmotor-Einspritzsystem
Fehler am Diagnosegerät - Entsprechender Diagnosecode - Bezeichnung für das Diagnosegerät
- DF001 - 0115 - Kühlmitteltemperaturfühler-Kette
- DF002 - 0110 - Lufttemperaturfühler-Schaltung
- DF005 - 0335 - Motorkurbelwellen-Drehzahlsensor-Kette
- DF008 - 0225 - Stromkreis der leitenden Spur 1 des Sensors für die Stellung des Kraftstoffsteuerpedals
- DF009 - 2120 - Leitschienenkreis 2 Sensoren für die Position des Kraftstoffsteuerpedals
- DF011 - 0641 - Versorgungsspannung Nr. 1 der Sensoren
- DF012 - 0651 - Versorgungsspannung Nr. 2 der Sensoren
- DF026 - 0201 - Steuerstromkreis für Zylinderdüse Nr. 1
- DF027 - 0202 - Steuerstromkreis für Zylinderdüse Nr. 2
- DF028 - 0203 - Steuerstromkreis für Zylinderdüse Nr. 3
- DF029 - 0204 - Steuerstromkreis für Zylinderdüse Nr. 4
- DF037 - 0513 - Elektronisches Anti-Diebstahl-Sperrsystem für den Motorstart
- DF038 - 0606 - STEUERGERÄT
- DF046 - 0560 - Batteriespannung
- DF049 - 0530 - Kältemitteldrucksensor-Kette
- DF059 - 0301 - Zünddurchläufe des Gemisches im Zylinder Nr. 1
- DF060 – 0302 - Zünddurchlässigkeit des Gemisches im Zylinder # 2
- DF061 – 0303 - Zünddurchläufe des Gemisches im Zylinder # 3
- DF062 - 0304 - Zünddurchläufe des Gemisches im Zylinder # 4
- DF065 - 0300 - Mischungszünddurchläufe
- DF072 - 0351 - Zündspulen-Kette für Zylinder Nr. 1
- DF073 - 0352 - Zündspulen-Kette für Zylinder Nr. 2
- DF074 - 0353 - Zündspulen-Kette für Zylinder Nr. 3
- DF075 - 0354 - Zündspulen-Kette für Zylinder Nr. 4
- DF078 - 2101 - Drosselklappensteuerkreis mit Stellantrieb
- DF079 - 0638 - Stellantriebs-Drosselklappenblockverfolgungssystem
- DF080 - 0010 - Magnetventil-Kette des Nockenwellen-Phasenreglers
- DF081 - 0443 - Adsorber-Spülventilkreis
- DF082 - 0135 - Heizkreis des oberen Sauerstoffsensors
- DF083 - 0141 - Heizkreis des unteren Sauerstoffsensors
- DF084 - 0685 - Relais-Steuerkreis für Aktoren
- DF085 - 0627 - Steuerkreis für Kraftstoffpumpenrelais
- DF088 - 0325 - Klopfsensor-Kette
- DF089 - 0105 - Absolutdrucksensor-Kette
- DF091 - 0500 - Informationen zur Fahrzeuggeschwindigkeit
- DF092 - 0130 - Oberer Sauerstoffsensorkreis
- DF093 - 0136 - Schaltung des unteren Sauerstoffsensors
- DF095 - 0120 - Stromkreis der leitenden Spur 1 des Drosselklappensensors
- DF096 – 0220 - Stromkreis der leitenden Spur 2 des Drosselklappensensors
- DF097 - 0340 - Nockenwellenpositionssensorkette
- DF099 - C101 - Kommunikation des Automatikgetriebe-Steuergeräts oder des Automatikgetriebe-Steuergeräts mit Automatikbetrieb über Multiplexnetz
- DF100 - C155 - Multiplexkommunikation mit Instrumententafel
- DF101 - C122 - Multiplexkommunikation mit dem Werkzeugwegstabilisierungssystem
- DF105 - 0585 - Schaltkreis des Geschwindigkeitsbegrenzers
- DF106 - 0575 - Schalter für Geschwindigkeitsbegrenzer am Lenkrad
- DF109 - 0313 - Überspringt die Zündung des Gemisches bei minimalem Kraftstoffstand
- DF110 - 0420 - Katalysator
- DF125 - 0315 - Programmierung des Drehmomentmessers
- DF126 - 1604 - Heizelement für Innenraumheizung
- DF127 - 0703 - Schaltung 1 des Bremslichtschalters
- DF128 - 0571 - Schaltung 2 des Bremslichtschalters