Die Prüfung des technischen Zustands des Riemens ist bei jeder Wartung des Fahrzeugs durchzuführen.

Das Wechselintervall des Riemens beträgt unabhängig von seinem Zustand 60.000 km Fahrleistung oder vier Kalenderjahre, je nachdem, was zuerst eintritt.

Ein Riemenriss kann zu einer erheblichen Motorreparatur führen.

Die Motor kolben und Ventile können erhebliche Schäden erleiden.

Die Ventile reißen entweder ab oder verbiegen sich, und die Kolben werden zerstört. Auch die Pleuelstangen werden beschädigt.

Bei der Sichtprüfung des Riemens ist darauf zu achten, dass keine Risse, Schnitte, Ablösungen vorhanden sind.

Die Oberfläche des Riemens darf keine Ölspuren aufweisen.

Bei den Motoren F4R und K4M haben die Riemenscheiben keine Einstellmarkierungen, daher sind Spezialwerkzeuge erforderlich, um die Nockenwellen in die OT-Stellung des ersten Zylinders zu bringen, sowie ein spezieller Stift, um die Kurbelwelle im OT des ersten Zylinders zu fixieren.

Die Werkzeuge können natürlich nach den in diesem Artikel angegebenen Abbildungen selbst gefertigt werden.

Wir bereiten das Fahrzeug für die Durchführung der Aufgabe vor.

Wir stellen es auf eine Hebebühne oder eine Inspektionsgrube.

Wir bauen das rechte Aggregatlager aus, dazu:

Wir stellen einen Wagenheber unter die Ölwanne, und zwar über einen Holz- oder Gummiblock.

Ansetzen des Wagenhebers unter der Ölwanne
Ansetzen des Wagenhebers unter der Ölwanne

Wir ziehen die Kraftstoffleitungen aus den Haltern am Lagerkonsolenhalter heraus.

Kraftstoffleitungen am Lagerkonsolenhalter
Kraftstoffleitungen am Lagerkonsolenhalter

Wir ziehen den Kabelbaumhalter aus der Öffnung des Lagerkonsolenhalters heraus.

Kabelbaumhalter am Lagerkonsolenhalter
Kabelbaumhalter am Lagerkonsolenhalter

Mit einem 16er-Schlüssel lösen wir drei Schrauben der Befestigung des Lagerkonsolenhalters am oberen Zahnriemenschutz.

Schrauben der Befestigung des Lagerkonsolenhalters am oberen Schutz
Schrauben der Befestigung des Lagerkonsolenhalters am oberen Schutz

Wir lösen drei Schrauben der Befestigung des Lagers an der Karosserie.

Wir bauen das rechte Lager aus.

Rechtes Aggregatlager
Rechtes Aggregatlager

Wir bauen das rechte Schmutzschutzblech aus (Artikel — Ausbau des Motorschutzes, der Radhausverkleidungen und der Schmutzfänger).

Prüfung und Austausch des Riemens am Motor K4M 1,6 l

Schema des Zahnriementriebs des Motors K4M
Zahnriementrieb des Motors K4M: 1 — Zahnriemenscheibe der Kurbelwelle, 2 — Zahnriemen, 3 — Spannrolle, 4 — Zahnriemenscheibe der Nockenwelle der Auslassventile, 5 — Zahnriemenscheibe der Nockenwelle der Einlassventile, 6 — Stützrolle, 7 — Zahnriemenscheibe der Kühlmittelpumpe

Die Lage und das Montageschema des Riemens sind in Abbildung 6 dargestellt.

Befestigung des oberen Zahnriemenschutzes des Motors K4M
Befestigung des oberen Zahnriemenschutzes des Motors K4M

Mit einem 13er-Schlüssel lösen wir drei Schrauben und zwei Muttern der Befestigung des oberen Zahnriemenschutzes.

Oberer Zahnriemenschutz des Motors K4M
Oberer Zahnriemenschutz des Motors K4M

Wir bauen den oberen Schutz aus.

Drehen der Kurbelwelle
Drehen der Kurbelwelle

Mit einem 18er-Schlüssel drehen wir die Kurbelwelle im Uhrzeigersinn und besichtigen den Zahnriemen.

Anzeiger der Spannrolle des Motors K4M
Anzeiger der Spannrolle des Motors K4M

Bei normaler Riemenspannung muss der Anzeiger 1 mit der Aussparung des Anzeigers 2 der Spannrolle übereinstimmen.

Wenn der bewegliche Anzeiger gegenüber dem festen Anzeiger versetzt ist, spannen wir den Riemen nach.

Einstellung der Riemenspannung des Motors K4M
Einstellung der Riemenspannung des Motors K4M

Wir lockern mit einem 13er-Schlüssel die Mutter der Befestigung der Spannrolle und drehen die Rolle mit einem 6er-Inbusschlüssel im Uhrzeigersinn, wobei wir den Riemen bis zur Übereinstimmung der Anzeiger spannen.

In dieser Position halten wir fest und ziehen die Mutter der Rollenbefestigung an.

Zum Austausch des Riemens bauen wir den Riemen der Nebenaggregate aus (Artikel — Prüfung und Austausch des Riemens der Nebenaggregate).

Wir bauen den oberen Zahnriemenschutz aus.

Wir legen den fünften Gang ein, und ein Helfer tritt auf das Bremspedal.

Schraube der Befestigung der Riemenscheibe der Nebenaggregate
Schraube der Befestigung der Riemenscheibe der Nebenaggregate

Mit einem 18er-Schlüssel lösen wir die Schraube der Befestigung der Riemenscheibe der Nebenaggregate.

Herausnehmen der Schraube mit Scheibe
Herausnehmen der Schraube mit Scheibe

Wir nehmen die Schraube mit Scheibe heraus.

Riemenscheibe der Nebenaggregate
Riemenscheibe der Nebenaggregate

Wir bauen die Riemenscheibe der Nebenaggregate aus.

Schrauben der Befestigung des unteren Zahnriemenschutzes
Schrauben der Befestigung des unteren Zahnriemenschutzes

Mit einem 8er-Schlüssel lösen wir vier Schrauben der Befestigung des unteren Zahnriemenschutzes.

Wir bauen den Schutz aus.

Wir bringen die Kurbelwelle und die Nockenwellen in die Stellung des oberen Totpunkts des ersten Zylinders. Dazu schrauben wir alle Zündkerzen heraus.

Wir schrauben die Schraube der Befestigung der Riemenscheibe der Nebenaggregate wieder ein und setzen einen Satz passender Scheiben ein.

Zur Bestimmung der Stellung der Nockenwellen müssen die Verschlussstopfen aus den Öffnungen am linken Ende des Zylinderkopfs entfernt werden.

Luftansaugstutzen mit Resonator
Luftansaugstutzen mit Resonator

Wir bauen den Luftansaugstutzen mit Resonator aus.

Öffnung in der Mitte des Verschlussstopfens
Öffnung in der Mitte des Verschlussstopfens

In der Mitte des Verschlussstopfens stechen wir mit einem Schraubendreher eine Öffnung ein.

Herausnehmen des Verschlussstopfens aus der Öffnung des Zylinderblocks
Herausnehmen des Verschlussstopfens aus der Öffnung des Zylinderblocks

Wir ziehen den Verschlussstopfen aus der Öffnung im Zylinderblock heraus. Ebenso ziehen wir den anderen Verschlussstopfen heraus.

Nuten an den Enden der Nockenwellen
Nuten an den Enden der Nockenwellen

Wir drehen die Kurbelwelle im Uhrzeigersinn; die Nuten an den Enden der Nockenwellen müssen eine waagerechte Lage einnehmen und gegenüber den Achsen der Nockenwellen nach unten versetzt sein.

Zur Fixierung der Nockenwellen in dieser Lage kann ein Werkzeug aus einer Metallplatte mit einer Dicke von fünf Millimetern gefertigt werden.

Abmessungen des Werkzeugs zur Fixierung der Nockenwellen
Abmessungen des Werkzeugs zur Fixierung der Nockenwellen

Die Abmessungen des Werkzeugs sind in der Abbildung dargestellt.

Einsetzen des Werkzeugs in die Nuten der Wellen
Einsetzen des Werkzeugs in die Nuten der Wellen

Wir setzen das Werkzeug in die Nuten der Wellen ein.

Wir prüfen, ob sich die Kurbelwelle in der OT-Stellung der Kolben des 1. und 4. Zylinders befindet. Dazu:

Verschlussstopfen der Öffnung für den OT-Fixierstift
Ausbau des Verschlussstopfens der Öffnung für den OT-Fixierstift: 1 — Verschlussstopfen der Öffnung für den OT-Fixierstift

Wir lösen den Verschlussstopfen mit einem E14-Schlüssel.

Einstellstift in der Öffnung des Zylinderblocks
Einstellstift in der Öffnung des Zylinderblocks

Wir setzen den Einstellstift in die Öffnung ein (dargestellt mit ausgebauter Ölwanne).

Wenn sich die Kurbelwelle in der OT-Stellung der Kolben des 1. und 4. Zylinders befindet, muss sich der Einstellstift 1 bis zum Ende des Gewindes in die Öffnung einschrauben und gegen die gefräste Fläche 2 an der Wange der Kurbelwelle anliegen.

Danach kann die Kurbelwelle nicht mehr gedreht werden.

Wenn der Einstellstift beim Einschrauben anschlägt, aber die Stirnfläche der Einstellmutter am Stift dabei nicht die Stirnfläche des Ansatzes der Öffnung im Zylinderblock berührt (zwischen Mutter und Ansatz bleibt ein Spalt), muss die Kurbelwelle (nach Herausnehmen des Werkzeugs aus den Nuten der Nockenwellen) etwas gegen den Uhrzeigersinn gedreht werden.

Dann muss der Einstellstift bis zum Ende in die Öffnung des Zylinderblocks eingeschraubt werden (bis zur Berührung der Stirnflächen der Mutter des Stifts und des Ansatzes der Öffnung im Block) und die Kurbelwelle im Uhrzeigersinn gedreht werden, bis die Fläche der Wange der Welle gegen den Stift anschlägt.

Wir setzen das Werkzeug zur Fixierung der Nockenwellen ein, falls es ausgebaut wurde.

Als Einstellstift kann eine Schraube M10 verwendet werden.

Schraube M10 mit Einstellmuttern
Schraube M10 mit Einstellmuttern

Wir schrauben zwei Einstellmuttern auf die Schraube und kontern sie so, dass die Länge des Gewindeteils der Schraube 75 mm beträgt.

Drehen der Rolle gegen den Uhrzeigersinn
Drehen der Rolle gegen den Uhrzeigersinn

Wir drehen die Rolle gegen den Uhrzeigersinn und verringern so die Spannung des Zahnriementriebs.

Abnehmen des Riemens von der Spannrolle
Abnehmen des Riemens von der Spannrolle

Wir nehmen den Riemen von der Spannrolle ab.

Abnehmen des Riemens von den Riemenscheiben
Abnehmen des Riemens von den Riemenscheiben

Wir nehmen den Riemen von den Riemenscheiben der Kühlmittelpumpe, der Kurbelwelle und der Nockenwellen ab.

Markierung des Zahnriemens des Motors K4M
Markierung des Zahnriemens des Motors K4M (Zähnezahl 131, Breite 25,4 mm)

Markierung des Riemens (Zähnezahl 131, Breite 25,4 mm).

Beim Riemenwechsel ist es ratsam, die Spannrolle und die Stützrolle zu ersetzen; dazu lösen wir die Mutter der Befestigung der Spannrolle.

Ausbau der Spannrolle des Motors K4M
Ausbau der Spannrolle des Motors K4M

Wir nehmen die Spannrolle vom Stehbolzen des Gehäuses der Kühlmittelpumpe ab.

Schraube der Befestigung der Stützrolle des Motors K4M
Schraube der Befestigung der Stützrolle des Motors K4M

Mit einem TORX T50-Schlüssel lösen wir die Schraube der Befestigung der Stützrolle.

Ausbau der Stützrolle und ihrer Buchse
Ausbau der Stützrolle und ihrer Buchse

Wir bauen die Stützrolle und ihre Buchse aus.

Montage des Zahnriemens

Wir richten den Riemen so aus, dass die Pfeile auf dem Riemen mit der Bewegungsrichtung des Riemens im Uhrzeigersinn übereinstimmen.

Wir legen den Riemen auf die Zahnriemenscheiben der Kurbelwelle, der Kühlmittelpumpe und die Riemenscheiben der Nockenwellen auf.

Dann legen wir den Riemen gleichzeitig auf die Spannrolle auf und setzen die Rolle auf den Stehbolzen des Gehäuses der Kühlmittelpumpe.

Montage der Spannrolle
Montage der Spannrolle

Bei der Montage der Spannrolle setzen wir das abgebogene Ende 1 des Halters der Rolle in die Vertiefung 2 des Gehäuses der Kühlmittelpumpe ein.

Wir stellen die Riemenspannung wie oben beschrieben ein.

Wir schrauben den Fixierstift aus der Öffnung im Zylinderblock heraus und bauen das Werkzeug zur Fixierung der Nockenwellen aus.

Wir drehen die Kurbelwelle zwei Umdrehungen im Uhrzeigersinn, bis die Nuten an den Nockenwellen die der OT-Stellung des 1. Kolbens entsprechende Lage einnehmen.

Wir schrauben den Verschlussstopfen in die Öffnung des Zylinderblocks ein.

Einpressen neuer Verschlussstopfen in den Zylinderkopf
Einpressen neuer Verschlussstopfen in den Zylinderkopf

Mit leichten Schlägen eines Hammers mit Kunststoffkopf pressen wir die neuen Verschlussstopfen in die Öffnungen des Zylinderkopfs ein.

Wir bauen die Teile in umgekehrter Reihenfolge zusammen.

Die Schraube der Befestigung der Riemenscheibe der Nebenaggregate wird durch eine neue ersetzt und mit einem Drehmoment von 40 Nm angezogen, dann um 110° weiter gedreht.

Die Schraube der Befestigung des Halters der Spannrolle des Riemens der Nebenaggregate wird mit einem Drehmoment von 21 Nm angezogen.

Die Schraube der Befestigung der Stützrolle des Zahnriemens wird mit einem Drehmoment von 50 Nm angezogen.

Die Mutter der Befestigung der Spannrolle des Zahnriemens wird mit einem Drehmoment von 28 Nm angezogen.

Die Schraube M8 der Befestigung des oberen Zahnriemenschutzes wird mit einem Drehmoment von 22 Nm angezogen.

Die Schraube M10 der Befestigung des oberen Zahnriemenschutzes wird mit einem Drehmoment von 44 Nm angezogen.

Die Schraube der Befestigung des unteren Zahnriemenschutzes wird mit einem Drehmoment von 8 Nm angezogen.

Prüfung und Austausch des Zahnriemens am Motor F4R 2,0 l

Wir führen die Vorbereitungsarbeiten wie am Anfang des Artikels beschrieben durch.

Schema des Zahnriementriebs des Motors F4R
Zahnriementrieb des Motors F4R: 1 — Zahnriemenscheibe der Kurbelwelle, 2 — Zahnriemen, 3 — Stützrolle des Riemens, 4 — Spannrolle des Riemens, 5 — Zahnriemenscheibe der Nockenwelle der Auslassventile, 6 — Stellglied des Systems zur Veränderung der Steuerzeiten, 7 — Riemenscheibe der Kühlmittelpumpe

Das Montageschema des Riemens ist in Abbildung 1 dargestellt.

Wir bauen das rechte Lager aus, wie oben beschrieben.

Befestigung des oberen Zahnriemenschutzes des Motors F4R
Befestigung des oberen Zahnriemenschutzes des Motors F4R

Mit einem 13er-Schlüssel lösen wir drei Schrauben und zwei Muttern der Befestigung des oberen Zahnriemenschutzes.

Oberer Zahnriemenschutz des Motors F4R
Oberer Zahnriemenschutz des Motors F4R

Wir bauen den Schutz aus.

Drehen der Kurbelwelle des Motors F4R
Drehen der Kurbelwelle des Motors F4R

Mit einem 18er-Schlüssel drehen wir die Kurbelwelle im Uhrzeigersinn und beurteilen den Zustand des Riemens.

Anzeiger der Spannrolle des Motors F4R
Anzeiger der Spannrolle des Motors F4R

Bei normaler Riemenspannung muss der bewegliche Anzeiger 1 mit der Aussparung des festen Anzeigers übereinstimmen.

Wenn der bewegliche Anzeiger versetzt ist, spannen wir den Riemen nach.

Einstellung der Riemenspannung des Motors F4R
Einstellung der Riemenspannung des Motors F4R

Mit einem Ringschlüssel 10 lockern wir die Mutter der Befestigung der Spannrolle und drehen die Rolle mit einem 6er-Inbusschlüssel im Uhrzeigersinn, wobei wir den Riemen bis zur Übereinstimmung der Markierungen spannen.

Wir ziehen die Mutter in dieser Position an.

Zum Austausch des Zahnriemens bauen wir den Riemen der Nebenaggregate aus (Artikel — Prüfung und Austausch des Riemens der Nebenaggregate).

Danach lösen wir die Riemenscheibe des Riemens der Nebenaggregate, wie oben beschrieben.

Wenn sich dabei die Schraube der Befestigung der Riemenscheibe nicht lösen lässt, muss die Welle blockiert werden.

Dazu:

Schraube der Befestigung des Kunststoffhalters der Kabelbäume
Schraube der Befestigung des Kunststoffhalters der Kabelbäume

Mit einem 13er-Schlüssel lösen wir die Schraube der Befestigung des Kunststoffhalters der Kabelbäume am Kupplungsgehäuse.

Herausnehmen der Schraube des Kabelbaumhalters
Herausnehmen der Schraube des Kabelbaumhalters

Wir nehmen die Schraube heraus.

Spreizniet der Befestigung des Kabelbaumhalters
Spreizniet der Befestigung des Kabelbaumhalters

Mit einem Flachschraubendreher hebeln wir den Spreizniet der Befestigung des Kabelbaumhalters auf und ziehen ihn aus der Öffnung des Thermostatgehäuses heraus.

Abheben des Halters mit den Kabelbäumen
Abheben des Halters mit den Kabelbäumen

Wir heben den Halter mit den Kabelbäumen vom Kupplungsgehäuse ab.

Schraubendreher zwischen den Zähnen des Schwungradkranzes
Schraubendreher zwischen den Zähnen des Schwungradkranzes

Wir stecken durch das Fenster im Kupplungsgehäuse einen Schraubendreher zwischen die Zähne des Schwungradkranzes.

Lösen der Schraube der Befestigung der Riemenscheibe des Motors F4R
Lösen der Schraube der Befestigung der Riemenscheibe des Motors F4R

Mit einem 18er-Schlüssel lösen wir die Schraube der Befestigung der Riemenscheibe der Nebenaggregate.

Schrauben der Befestigung des unteren Zahnriemenschutzes des Motors F4R
Schrauben der Befestigung des unteren Zahnriemenschutzes des Motors F4R

Mit einem 8er-Schlüssel lösen wir fünf Schrauben der Befestigung des unteren Zahnriemenschutzes.

Unterer Zahnriemenschutz des Motors F4R
Unterer Zahnriemenschutz des Motors F4R

Wir bauen den Schutz aus.

Zum Drehen der Kurbelwelle schrauben wir die Schraube der Befestigung der Riemenscheibe der Nebenaggregate wieder ein und setzen eine Buchse oder Scheiben zwischen Schraube und Wellenende ein.

Wir schrauben alle Zündkerzen heraus, um das Drehen der Kurbelwelle zu erleichtern.

Wir ziehen die Verschlussstopfen der Nockenwellen heraus, wie oben beschrieben.

Nuten der Nockenwellen des Motors F4R
Nuten der Nockenwellen des Motors F4R

Wir drehen die Kurbelwelle im Uhrzeigersinn, bis die Nuten eine waagerechte Lage einnehmen und gegenüber den Achsen der Nockenwellen nach unten gerichtet sind.

Herausdrehen des Verschlussstopfens aus dem Zylinderblock
Herausdrehen des Verschlussstopfens aus dem Zylinderblock

Mit einem E14-Schlüssel drehen wir den Verschlussstopfen aus der Öffnung des Zylinderblocks heraus.

Herausnehmen des Verschlussstopfens aus dem Zylinderblock
Herausnehmen des Verschlussstopfens aus dem Zylinderblock

Wir nehmen den Verschlussstopfen heraus.

Wir setzen den Einstellstift in die Öffnung des Zylinderblocks ein.

Einstellstift in der Nut der Wange der Kurbelwelle
Einstellstift in der Nut der Wange der Kurbelwelle

Wenn sich die Kurbelwelle in der OT-Stellung der Kolben des 1. und 4. Zylinders befindet, muss der Stift in die rechteckige Nut an der Wange der Kurbelwelle eintreten und die Welle blockieren.

Bei dem Versuch, die Kurbelwelle in die eine oder andere Richtung zu drehen, darf sie sich nicht bewegen.

Nut am Zapfen der Kurbelwelle zwischen den Rippen des Schutzes
Nut am Zapfen der Kurbelwelle zwischen den Rippen des Schutzes

Bei richtiger Lage muss die Nut 1 an ihrem Zapfen zwischen zwei Rippen 2 des Schutzes des Zylinderblocks liegen.

Vertiefung der Geberscheibe am Schwungrad
Vertiefung der Geberscheibe am Schwungrad

Beim Zusammenbau des Motors ist es zweckmäßig, die Lage der Kurbelwelle in der OT-Stellung des 1. und 4. Zylinders durch die Übereinstimmung der Vertiefung 1 der Geberscheibe (für den Kurbelwellenstellungssensor) am Schwungrad mit dem Ansatz 2 am Zylinderblock zu kontrollieren (3 — Öffnung für die Schraube der oberen vorderen Befestigung des Getriebes).

Einsetzen des Werkzeugs zur Fixierung der Nockenwellen
Einsetzen des Werkzeugs zur Fixierung der Nockenwellen

Wir setzen das Werkzeug zur Fixierung in die Nuten der Nockenwellen ein.

Nachlassen der Riemenspannung des Motors F4R
Nachlassen der Riemenspannung des Motors F4R

Mit einem 6er-Inbusschlüssel drehen wir die Rolle gegen den Uhrzeigersinn und lassen die Riemenspannung nach.

Ausbau des Zahnriemens des Motors F4R
Ausbau des Zahnriemens des Motors F4R

Wir bauen den Zahnriemen aus.

Markierung des Zahnriemens des Motors F4R
Markierung des Zahnriemens des Motors F4R (Zähnezahl — 126, Breite 25,4 mm)

Markierung des Zahnriemens (Zähnezahl — 126, Breite 25,4 mm).

Wir ersetzen die Spannrolle und die Stützrolle, dazu:

Ausbau der Spannrolle des Motors F4R
Ausbau der Spannrolle des Motors F4R

Nach Lösen der Befestigungsmutter nehmen wir die Spannrolle vom Stehbolzen des Zylinderkopfs ab.

Schraube der Befestigung der Stützrolle des Motors F4R
Schraube der Befestigung der Stützrolle des Motors F4R

Mit einem 16er-Schlüssel lösen wir die Schraube der Befestigung der Stützrolle am Zylinderblock.

Ausbau der Stützrolle und der Einstellbuchse
Ausbau der Stützrolle und der Einstellbuchse

Wir bauen die Stützrolle und ihre Einstellbuchse aus.

Einbau der Spannrolle des Motors F4R
Einbau der Spannrolle des Motors F4R

Beim Einbau der Spannrolle setzen wir das abgebogene Ende 1 ihres Halters in die Vertiefung 2 des Zylinderkopfs ein und drehen die Mutter der Befestigung der Rolle an.

Die Pfeile auf dem Riemen müssen beim Einbau mit der Bewegungsrichtung des Riemens (im Uhrzeigersinn) übereinstimmen.

Wir führen den vorderen Trum des Riemens unter die Riemenscheibe der Kühlmittelpumpe und den hinteren Trum des Riemens unter die Spann- und Stützrolle.

Wir stellen die Spannung des Zahnriemens wie oben beschrieben ein.

Wir ziehen den Einstellstift aus der Öffnung im Zylinderblock heraus und bauen das Werkzeug zur Fixierung der Nockenwellen aus.

Wir drehen die Kurbelwelle zwei Umdrehungen im Uhrzeigersinn, bis die Nuten an den Enden der Nockenwellen die erforderliche Lage einnehmen.

Wir prüfen die Steuerzeiten und die Riemenspannung und wiederholen bei Bedarf die Einstellungen.

Wir setzen den Gewindestopfen wieder ein und pressen die neuen Verschlussstopfen der Nockenwellen ein, wie für den Motor 1,6 l dargestellt.

Wir bauen die Teile in umgekehrter Reihenfolge zusammen.

Die Schraube der Befestigung der Riemenscheibe der Nebenaggregate wird durch eine neue ersetzt und mit einem Drehmoment von 40 Nm angezogen, dann um 110° weiter gedreht.

Die Schraube der Befestigung des Halters der Spannrolle des Riemens der Nebenaggregate wird mit einem Drehmoment von 21 Nm angezogen.

Die Schraube der Befestigung der Stützrolle des Zahnriemens wird mit einem Drehmoment von 50 Nm angezogen.

Die Mutter der Befestigung der Spannrolle des Zahnriemens wird mit einem Drehmoment von 28 Nm angezogen.

Die Schraube M8 der Befestigung des oberen Zahnriemenschutzes wird mit einem Drehmoment von 22 Nm angezogen.

Die Schraube M10 der Befestigung des oberen Zahnriemenschutzes wird mit einem Drehmoment von 44 Nm angezogen.

Die Schraube der Befestigung des unteren Zahnriemenschutzes wird mit einem Drehmoment von 8 Nm angezogen.